Mittlerer Schlossgarten

von Tim

Auf dem Heimweg bin ich heute mal mit offenen Augen oder besser offener Handylinse durch den Park gegangen. Dabei hab ich versucht Dinge zu knipsen die mir wichtig vorkommen. Zuerst einmal gefällt mir, dass der Park so schön bunt ist. Ich steh einfach auf die Stimmung von Gebetsfahnen und die Bodenmalereien ringen mir jedes mal ein Lächeln ab – einfach ein schöner Kontrast zum täglich grauen Fußweg.
Im Hintergrund der Fahnen sieht man auch das 1. Camp. Damit verbinde ich noch die „ursprünglichen“ Parkschützer. Geht man ein Stück weiter, kommt man am Baum mit den Robin Wood Aktivisten vorbei. Auch hier: Schön das ein wenig Farbe dabei ist.

Direkt dahinter fängt dann eine „Protestkultur“ an, die mir nicht in den Kopf gehen will. Dieses Camp hat keinerlei Anspruch sich für den Park einzusetzen. In meinen Augen wollen sie nur kostenloses Festivalfeeling: Campen, Bier trinken und dumme Sprüche reissen.Und da es ja Mode ist sich mit Plakatwänden abzugrenzen, schreibt man den Mist eben darauf.

In diesem Teil des Parks finde ich auch die meisten Müllhaufen und großflächige Verbrennungen – das hat nichts mit Parkschutz zu tun.

Neu im Sortiment sind die Hippies: Seid ca. 6 Wochen gibt es ein Hippieflügel im Park. Hier wurden auch schon Rangeleien mit der  Festivalgemeinde beobachtet. Das ist noch einmal mein letzter Eindruck bevor ich den Park verlasse.

Nachdem ich den Park verlassen habe schlägt auch gleich nochmal die Stimmungsmache für die Volksabstimmung auf mich nieder:

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