Frankfurt, meine geheime Liebe

von Tim

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Ich hatte nie etwas mit Frankfurt zu tun. Im Dorf aufgewachsen ist man mal in den Ferien zum Einkaufen auf die Zeil gefahren. Das wars.
Zum Feiern in Frankfurt war ich später zu träge. Frankfurt war nunmal da und fertig.
Irgendwann kam dann der Umbruch. Angefangen hat es wohl mit der irrationalen Zuneigung zur Eintracht.
Seit ich nun Wahlschwabe bin, ist die Antwort auf die Frage meiner Herkunft immer: „Frankfurt.“ Den Jossgrund kennt nunmal keine Sau.
Und so mochte ich die Stadt mehr und mehr. Ich kenne mich nach wie vor nicht besonders gut aus und habe die interessantesten Ecken wohl auch noch nicht gesehen. Aber schon die Einfahrt per Zug über den Main und die langgezogene Rechtskurve zum Bahnhof mit Hochhaushintergrund löst bei mir ein Gefühl von Heimat aus.
Dazu kommen die Blogs wie stadtkindFFM und okayfrankfurt die mir immer wieder Bilder und Veranstaltungen in den Reader spülen. Am Puls der Stadt sozusagen. Als ich letzten Sonntag am Mainufer saß und Ebbelwoi trank, wuchs in mir der Gedanke einmal in Frankfurt zu wohnen. Nicht weil es schön oder billig ist. Einfach auf Grund dieser irrationalen Zuneigung. Ein bißchen verliebt eben.

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